Tegel kämpft um seine Markthalle – Initiative zieht erste Bilanz

Markthalle

v.l.n.r.: Christian Garbrecht, Tim Zeelen, Felix Schönebeck und Michael Grimm


 

Die Reinickendorfer treibt die ungewisse Zukunft der Markthalle Tegel um. Sie wissen, welch wichtige Bedeutung die Markthalle für den Einzelhandel in Tegel und in ganz Reinickendorf hat. Der Tegeler Abgeordnete Tim Zeelen (CDU), MdA, Michael Grimm, Tegeler Unternehmer und Initiator der Arbeitsgemeinschaft „Kunst und Kultur in Tegel“ , Christian Garbrecht vom Tourismusverein Berlin – Reinickendorf e.V., Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative I love Tegel und Frank-Max Polzin, auch bekannt als „Postmaxe engagieren sich seit längerem für den Erhalt des Tegeler Urgesteins. Sie sind überrascht von den vielen Reaktionen der Bürgerinnen und Bürger auf Ihre Unterschriftensammlung.

Der jahrelange Leerstand des Hertie-Gebäudes tat Tegel weh. Daher freuen wir uns über die positive Entwicklung des Tegel-Centers und die gute Nachricht über die Rückkehr von Karstadt. Tim Zeelen, Abgeordneter für Tegel, Borsigwalde, Waidmannslust und Wittenau, will darüber hinaus die Markthalle als Tegeler Herzstück erhalten und erinnert sich gern zurück. „Wir Reinickendorfer verbinden mit der Markthalle Heimat. Viele von uns gehen seit Jahrzehnten hier einkaufen. Sie ist ein wichtiger Ankermieter in Tegel und ein Ort, an dem man mit Nachbarn und Freunden ins Gespräch kommt.“

Michael Grimm, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Kunst und Kultur in Tegel“ ergänzt: „Die Markthalle gehört zur Tegeler Kultur wie das Humboldt-Schloss und die Sechserbrücke.“

Emotional wird Felix Schönebeck von der Initiative „I love Tegel“ mit seinem Appell „Die Markthalle ist seit Jahrzehnten für viele Tegeler das Herz unserer Fußgängerzone. Mit einem modernen Konzept, einer Mischung aus Tradition und Moderne, muss die Markthalle für die Zukunft erhalten bleiben!“

„Aus dem ganzen Umland kommen Kunden, um in der Markthalle in Tegel einkaufen zu gehen. Diese Institution darf nicht verschwinden!“, ermahnt Frank-Max Polzin, auch bekannt als „Postmaxe“ und verweist auf das Potential der Markthalle.

Auch die wirtschaftliche Komponente spiele eine Rolle, äußert sich Christian Garbrecht vom Tourismusverein Berlin – Reinickendorf e.V. „Unsere Markthalle ist ein Aushängeschild für die Tegeler Fußgängerzone. Sie belebt das Geschäft und rundet das Angebot ab.“

Die Initiative hat Anfang Juli eine Unterschriftensammlung unter dem Motto Tegel kämpft um seine Markthalle gestartet. Diese liegt in vielen Tegeler Geschäften aus. Wer unterschreiben möchte findet online unter www.facebook.com/markthalletegel ein Formular. Gerne sendet die Initiative auch Listen zu Ihnen nach Hause. Eine Mail an info@tim-zeelen.de oder ein Anruf unter (unsere Büronummer) genügt.

Bislang haben schon Hunderte Tegeler unterschrieben. Gemeinsam wollen wir zeigen: Tegel kämpft um seine Markthalle.

  

108 Jahre Markthalle in Berlin Tegel – vor dem Aus?

Die Markthalle im Tegel-Center als traditionelle Einkaufsstätte kennt fast jeder Nordberliner. Die lange Geschichte der Halle begann am 1. April 1908, als Oswald Prenzel auf einem von ihm von einem Bauern namens August Müller erworbenen Grundstück einen privaten Wochenmarkt eröffnete.

Die Markthalle – inzwischen mehrfach modernisiert und der Zeit angepaßt – behält ihr eigenes Flair und bleibt mit langer Tradition als Nachfolgerin des Tegeler Wochenmarktes ein wichtiger Nahversorger für den täglichen Kunden. Bis heute versorgen 50 mittelständische Händler mit ihren rund 200 Mitarbeitern die Einwohner Tegels oder ihre Besucher mit frischen Waren des täglichen Bedarfs. Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Markthalle Tegel.

Wegen des Umbaus des Tegel Centers und weil eine Kaufhauskette ins Tegel-Center zieht, fürchten die Reinickendorfer um ihre Markthalle. Nehmen Sie teil an unserer Umfrage: Soll die Markthalle Tegel erhalten bleiben?

Tegel vor 100 Jahren – zusammengestellt von Gerhard Völzmann


Vom Schießplatz bis zum Alten Fritz

Vortrag von „Postmaxe“ am 26. September 2016 im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Gemeinde. Karten ab sofort in der Goldschmiede Denner und Tegeler Bücherstube erhältlich.

Berliner Abend: Eisbein-/Schnitzel-Essen und Vortrag von „Postmaxe“: 02. November 2016

Vortrag von „Postmaxe“ am 02. November 2016 beim VfL Tegel, Hatzfeldallee 29. Karten ab sofort in der Goldschmiede Denner und beim VfL Tegel 1891 e. V..

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Tegeler Ansichten

Heinz Sterzenbach ist bekannt für seine Berliner Stadtansichten aus fast allen Berliner Bezirken (Radierungen, Aquarelle und Oelbilder). Der Künstler lebt und arbeitet in Tegel-Süd. Bilder sind auch in seinem Online-Shop www.sterzenbach.de oder per Mail zu bestellen: galerie@sterzenbach.de

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